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"Uma und ich - Glück, Schmerz und Behinderung" (45 Min.)

Sendereihe: Menschen hautnah, WDR, Redaktion: Britta Windhoff


Bereits in der Schwangerschaft mit unserer ersten Tochter Uma erfahren mein Mann und ich, dass ihr Wachstum im Mutterleib nicht nach Plan verläuft. Mein stärkstes Gefühl ist Angst vor dem, was kommt. Wie schaffe ich die Pflege eines behinderten Kindes? Ist mein Leben jetzt vorbei!? Und da ist auch das Gefühl, nicht fassen zu können, dass uns das zustößt. Wir entscheiden uns für das Kind, doch wie krank Uma tatsächlich ist und welche Konsequenzen daraus erwachsen, kann uns kein Arzt sagen.


Ich bin von Beruf Journalistin und Filmemacherin. Seit Umas Geburt vor fast sieben Jahren halte ich unser Familienleben mit der Kamera fest. Ich zeige aus der Innensicht, wie mein Mann und ich das Leben mit Uma und ihrer gesunden kleinen Schwester Ebba zu meistern versuchen.


Ich will einen ehrlichen und ungeschönten Einblick in unser Leben geben: Das Leben mit Uma ist wunderbar. Aber mitunter auch sehr schmerzlich. An manchen Tagen wünschte ich mir, dass sie nicht behindert auf die Welt gekommen wäre und stelle mir vor, was sie mir alles erzählen würde, wenn sie es könnte. Link


Presse:


  1. Besprechung des Films in epd medien


  1. Interview in der taz. die tageszeitung


  1. Radiointerview bei WDR 5 in der Sendung "Neugier genügt"


  1. Interview auf Kaiserinnenreich


  1. Interview im Watch-Salon


„Uma und wir“ (45 Min.)

Sendereihe: Menschen hautnah, WDR, Redaktion: Britta Windhoff


Seit ihrer Geburt begleite ich das Leben meiner Tochter Uma mit der Kamera. Uma ist geistig beeinträchtigt, schwerhörig, hat Epilepsie und eine schwere Sprachentwicklungsstörung. Es hat lange gedauert, bis mein Mann und ich so was wie einen Alltag zustande bekommen haben. Viel Zeit haben wir in den ersten Jahren im Krankenhaus verbracht. Uma musste mehrfach operiert werden, wurde mühsam auf Medikamente eingestellt.

Dann kam Umas Schwester Ebba zur Welt – gesund. Sie war ein Musskind. Augen zu und durch. Bei ihr konnten mein Mann und ich nicht anders, als in der Schwangerschaft darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen wird. Zu stark war der Wunsch nach einer größeren Familie. Mittlerweile ist Uma ein Schulkind und zur drei Jahre jüngeren Schwester Ebba ist eine besondere Schwesternbeziehung entstanden.


Eigentlich ist die Zeit nun reif, dass wir uns den Herzenswunsch nach einem dritten Kind erfüllen. Doch diesmal ist die Angst da: Wie würden wir mit Auffälligkeiten oder Anzeichen für eine Fehlentwicklung umgehen? Kann die Pränataldiagnostik uns helfen oder führt sie zu noch mehr Unwägbarkeiten? Wäre Abtreibung denkbar? Woher den Mut nehmen, sich ohne Garantien auf dieses Abenteuer einzulassen?

Mein Mann möchte im Falle einer weiteren Schwangerschaft größtmögliche Sicherheit, will die medizinischen Möglichkeiten ausschöpfen. Ich möchte am liebsten gar nichts über die Entwicklung des Kindes im Mutterleib erfahren, um nicht vor eine Entscheidung gestellt zu werden, ob noch ein behindertes Kind für unsere Familie tragbar wäre. Unser Risiko, wieder ein behindertes Kind zu bekommen, ist zwar nicht höher als bei anderen Paaren mit 39 Jahren - aber wenn es einen bereits einmal getroffen hat, bleibt das Urvertrauen angekratzt.


Wollen wir das Glück noch einmal herausfordern oder begraben wir unseren Traum von einem weiteren Kind? Link


Presse:


  1. Interview in der taz. die tageszeitung


  1. Artikel im Watch-Salon


  1. Radiointerview bei hr2 Kultur in der Sendung „Der Tag“ zum Thema „Faktencheck im Mutterleib - Das Problem Abtreibung“


  1. Beitrag über „Uma und wir“ bei Frau tv, WDR